Petition an die Bundesregierung – Ökosozialer Steuerumbau

PETITION an die BUNDESREGIERUNG für eine neue und bessere Klima- und Energiepolitik in Österreich

Für eine neue und bessere Klima- und Energiepolitik in Österreich!

**ihre Unterschrift**



Unter Hinweis auf diese Fakten fordere ich daher die Bunderegierung auf, in Österreich im Jahr 2019 eine neue und bessere Energie- und Klimapolitik im Sinne der angeführten Ziele und Maßnahmen zu beschließen.
1,117 signatures

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Neueste Unterschriften
1,117 Herr Alfred E. Hartberg 8230 Jun 29, 2019
1,116 Herr Reinhard B. Millstatt am See 9872 Jun 25, 2019
1,115 Frau Katrin H. Stixneusiedl 2463 Jun 23, 2019
1,114 Frau Levi b. Bregenz 6900 Jun 22, 2019
1,113 Herr Andreas S. Kumberg 8062 Jun 21, 2019
1,112 Herr Nicolai M. Wien 1050 Jun 19, 2019
1,111 Frau Christina Z. Wien 1220 Jun 09, 2019
1,110 Herr Karl S. Suben 4975 Jun 07, 2019
1,109 Frau Verena G. Wien 1040 Jun 05, 2019
1,108 Herr Martin S. Villach 9500 Jun 04, 2019
1,107 Herr Markus M. St. Georgen an der Gusen 4222 Jun 01, 2019
1,106 Frau Laura Maria N. Graz 8010 Mai 29, 2019
1,105 Herr Peter L. Wien 1010 Mai 27, 2019
1,104 Herr Hans-Ernst S. Innsbruck 6020 Mai 22, 2019
1,103 Herr Michael F. Weiz 8160 Mai 21, 2019
1,102 Frau Martina F. Frohnleiten 8130 Mai 20, 2019
1,101 Herr Gerhard H. wilhelmsburg 3150 Mai 20, 2019
1,100 Frau Vanessa O. Feldkirchen 9560 Mai 20, 2019
1,099 Herr Dorian F. Villach 9500 Mai 20, 2019
1,098 Frau Julia M. Bodensdorf 9551 Mai 20, 2019
1,097 Frau Ulyssa K. Wien 1220 Mai 16, 2019
1,096 Herr wolfgang s. Perchtoldsdorf 2380 Mai 16, 2019
1,095 Herr Gottfried B. Horn 3580 Mai 16, 2019
1,094 Herr Gerhard K. St. Gertraud 9413 Mai 15, 2019
1,093 Herr Peter N. Linz 4040 Mai 15, 2019
1,092 Herr Werner B. Graz 8283 Mai 15, 2019
1,091 Frau Bettina F. Korneuburg 2100 Mai 15, 2019
1,090 Herr Hugo-Gerd P. Graz 8042 Mai 14, 2019
1,089 Frau Christa R. Mürzzuschlag 8680 Mai 13, 2019
1,088 Frau Ursula E. Altenberg 4203 Mai 13, 2019
1,087 Frau Gabriele T. Weinitzen 8045 Mai 13, 2019
1,086 Herr Gerhard T. Weinitzen 8045 Mai 13, 2019
1,085 Frau Andrea H. Lannach 8502 Mai 12, 2019
1,084 Herr Reinhard H. Hornstein 7053 Mai 12, 2019
1,083 Herr Christoph B. Perchtoldsdorf 2380 Mai 09, 2019
1,082 Frau Lena H. Wien 1210 Mai 08, 2019
1,081 Frau Daniel F. Wien 1200 Mai 08, 2019
1,080 Frau Karin M. Gerasdorf 2201 Mai 08, 2019
1,079 Frau Victoria M. Gerasdorf 2201 Mai 08, 2019
1,078 Dr. Christine B. Wien 117o Mai 08, 2019
1,077 Dr. Hans B. Schönberg 3562 Mai 07, 2019
1,076 Frau Sarah R. Waidring 6384 Mai 07, 2019
1,075 Herr Martin F. Pischelsdorf am Engelbach 5233 Mai 07, 2019
1,074 Herr Ulfert H. Wien 1070 Mai 06, 2019
1,073 Herr Christoph K. Scheibbs 3270 Mai 06, 2019
1,072 Frau Lena W. Neumarkt 4212 Mai 06, 2019
1,071 Frau Elisabeth V. Schwechat 2320 Mai 06, 2019
1,070 Frau Veronika S. Mauerbach 3001 Mai 05, 2019
1,069 Herr Werner V. Voitsberg 8570 Mai 05, 2019
1,068 Herr Hermann K. Wien 1230 Mai 05, 2019

Unsere Klima- und Energiestrategie für Österreich

Der Verein Energypeace hat eine zukunftweisende Klima- und Energiestrategie für Österreich als Grundlage für die operative Umsetzung der Klima- und Energiewende erstellt. Für uns bedeutet diese

  • Für die Wirtschaft:      Anstoß zu Milliarden-Investitionen
  • Für die Gesellschaft:   Soziale Ausgewogenheit
  • Für die Umwelt:           Sinnvoll und unverzichtbar

Hier eine kurze Zusammenfassung des Dokuments, das am Ende des Artikels zum Download bereit steht.


ZUSAMMENFASSUNG

Vision

Neue Arbeitsplätze durch einen Investitionsboom in ein nachhaltiges Energiesystem, Milliarden Euro Energieausgaben für heimische Energien statt für Überweisungen ins Ausland für Energieimporte, erhöhte Sicherheit der Energieversorgung, Paris-Abkommen umsetzen, Verlangsamung des Klimawandels.

Ziel

Reduzierung der Treibhausgasemissionen jährlich von 2016 bis 2030 um 3 Mio. t und gleichzeitige Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien bis 2030 auf über 60 %.

Schlüsselmaßnahmen dazu:

  • Steuerumbau – geringere Steuern auf Arbeit, Investitionen, höhere Steuern auf CO2 -Emissionen, um so Anreize für mehr erneuerbare Energien und einen Verbrauchsrückgang im Wärme- und Transportsektor zu setzen.
  • Von 2016 bis 2030 jährliche Investitionen von 1200 MW in erneuerbare Stromerzeugung (PV, Wind, Wasser, Bioenergie) durch ein neues Ökostromgesetz.
  • Strikter Zeitplan, Steuerumbau und Ökostromgesetz neu: 2018 und 2019 ausarbeiten, beschließen, umsetzen
  • Operative Subprogramme für jeden Sektor mit Zeitplan und klarer Zuordnung der Verantwortung
  • Koordination des Programms durch das Bundeskanzleramt
    • mit allen Parteien, um Kontinuität zu sichern
    • mit allen Bundesländern, um die Umsetzung zu optimieren

Das gesamte Programm zum Download: Klima_Energiestrategie

Presseaussendung: Österreich braucht dringend eine wirksame Klima- und Energiestrategie!

Paris ohne Echo – Treibhausgas-Emissionen steigen weiter
ENERGYPEACE präsentiert zukunftsweisende Klima- und Energiestrategie                

Seit der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 wird eine neue Klima- und Energiestrategie für Österreich angekündigt. Seither ist viel wertvolle Zeit ungenutzt verstrichen. Die Emissionen sind nicht – wie dringend erforderlich – gesunken, sondern weiter gestiegen.

Das Netzwerk ENERGYPEACE hat nun in Kooperation mit Experten aus den betroffenen Fachgebieten eine solche Strategie ausgearbeitet. Als Vorbild dienten Strategiekonzepte aus der Wirtschaft mit klaren Zielen, Umsetzungsplänen und Verantwortlichkeiten.

Dazu Bioenergiepionier Karl Totter, Mureck: „Wir folgen einer klaren Vision:

  • Neue Arbeitsplätze durch einen Investitionsboom in einem nachhaltigen Energiesystem;
  • Milliarden Euro, die bisher ins Ausland für Energieimporte fließen, sollen im Inland bleiben und dem Ankauf heimischer Energien dienen;
  • die Sicherheit der Energieversorgung muss verbessert und der Klimawandel gebremst werden.“

Das erklärte Ziel: Alle Aktivitäten werden in diesem Konzept einem Ziel untergeordnet: die CO2-Emissionen jährlich um 3 Mio t zu senken.

Heinz Kopetz, langjähriger Präsident des Welt-Biomasseverbandes, betont: „Um dieses Ziel zu erreichen, sind zwei Leitmaßnahmen unabdingbar.

Diese sind:

  • Ein Steuerumbau mit deutlicher Entlastung für Haushalte und Wirtschaft und zur Finanzierung eine höhere Belastung fossiler Emissionen.
  • Ein rascher Ausbau der Stromerzeugung aus Photovoltaik (PV), Wind, Wasserkraft und Bioenergie/Biogas, um binnen zehn Jahren zusätzlich 33 Milliarden kWh aus diesen erneuerbaren heimischen Energien zu gewinnen.“

Umweltschutz-Unternehmer Erwin Stubenschrott fügt hinzu:

Es wäre zu wenig nur auf die Elektrizität zu schauen. Die Strategie ist umfassend ausgearbeitet und definiert 12 Aktionsfelder mit Verantwortlichkeiten und klaren Subzielen:

  • Ein ein stetes Wachstum der E-Mobilität um 40 % pro Jahr auf 800 000 E-Autos bis 2030;
  • den jährlichen Rückbau von über 100.000 Öl- und Gasheizungen zu Heizsystemen mit erneuerbaren Brennstoffen;
  • klare Zielvorgaben für die Beschleunigung der Wärmedämmung;
  • eine Effizienzinitiative;
  • die Einführung von E10 als Treibstoff für Benzinautos usw.

„Es geht darum, in allen Bereichen importierte fossile Energien zu ersetzen – durch bessere Effizienz, durch Sparen, durch heimische erneuerbare Energien und auf diese Weise den Verbrauch von Öl, Gas und Kohle bis 2030 zu halbieren.“

Sachprogramme für Schlüsselbereiche

Für die entscheidenden Sektoren wie Verkehr, Stromerzeugung, Raumwärme, Industrie und Landwirtschaft sind Sachprogramme ausgearbeitet, mit deren Hilfe die notwendige CO2-Reduktion in diesen Bereichen sichergestellt werden kann.“ Entscheidend für den Erfolg sei die Koordination und das Monitoring durch das Bundeskanzleramt.

Bei Nichthandeln drohen enorme Gefahren

Allen Skeptikern, denen die Vorschläge zu weit gehen, soll bewusst gemacht werden, was es bedeutet, nicht sehr rasch zu handeln:

  • Die Abhängigkeit von Importen nimmt zu – bei Gas aktuell über 85 %, Tendenz steigend;
  • Arbeitsplätze in der Industrie im Inland gehen verloren, weil immer mehr Geld für Energieimporte (Öl, Gas, Strom, Kohle) ins Ausland fließt, statt in die Entwicklung und Produktion von Technologie zur sinnvollen Nutzung erneuerbarer Energie;
  • Die Sicherheit der Energieversorgung geht zurück. Wenn die Wärmeversorgung großer Städte und die Stromerzeugung im Winter überwiegend von Gasimporten abhängen, könnte eine Lieferunterbrechung von einigen Wochen katastrophale Auswirkungen haben
  • Blockade der Erneuerbaren: Wenn fossile Energie noch einige Jahre so billig bleibt, werden Milliarden Euro in fossile Strukturen investiert, die den Umstieg auf erneuerbare Energie blockieren;
  • Preisanstieg gefährdet sozialen Frieden: Sollte es später zu einem Preisanstieg kommen, dann sind die Kunden der fossilen Energien wie in einem Netz gefangen und müssen zahlen mit großen Härten für sozial Schwache, die dann nach Subventionen für fossile Energie rufen!

Das sollten wir uns ersparen! Deswegen betont die Strategie die Chancen Österreichs.

Die Chancen Österreichs

Österreich ist ein von der Natur reich beschenktes Land. Dazu kommt die Sonne, die laufend mehr als 100 mal so viel Energie auf unser Land einstrahlt, als tatsächlich benötigt wird. Mit den hoch entwickelten Technologien von heute wie PV-Anlagen, Windturbinen, Wasserkraftwerken oder Bioenergie-Systemen könnten wir mit Sonnenenergie unseren gesamten Energiebedarf decken.

Doch was machen wir bis jetzt? Wir bleiben verstrickt in alten Systemen und Vorstellungen. Jährlich zahlen wir 10 bis 15 Milliarden Euro für Importe von Kohle, schmutzigem Öl und gefährlichem Gas. Wir unterstützen mit diesen Milliarden Länder, die dieses Geld zur Finanzierung von Kriegen oder der Unterdrückung der eigenen Bevölkerung verwenden und zerstören neben bei auch das Klima. Ist das nicht völlig verrückt? Sollten wir das nicht ändern? Ja, natürlich! Aber wie?

Auf diese Frage gibt die Klima- und Energiestrategie von ENERGYPEACE eine klare Antwort. Sie zeigt den Weg auf zu einem neuen, nachhaltigen Energiesystem getragen von heimischen, erneuerbaren Energiequellen.

Rückfragen:

Dr. Heinz Kopetz                Tel: 0660 71 32 384         E-Mail: heinz.kopetzgmx.at
ÖK. Rat Karl Totter           Tel: 0664 42 07 935         E-Mail: karl.totter@sebamureck.at